2004 und 2005 ging der Goldene Ausbildungsbrief an die Sparkasse Aachen. Seit 2005 wird diese Auszeichnung nicht mehr verliehen.
Machen Sie sich anhand der Erfahrungsberichte unserer Azubis ein Bild von der Ausbildung bei der Sparkasse Aachen. Denn wer kann einem ein besseres Bild über die Ausbildung bei der Sparkasse Aachen vermitteln, als die Auszubildenden selber?
Einführungswoche
Für mich begann die dreijährige Ausbildung am 01.09.2008 mit einer externen Einführungswoche in Königswinter. In dieser Woche lernte ich meine Azubi-Kollegen sowie die Ausbilder intensiv kennen. Obwohl die Woche straff durchorganisiert war, hatten wir viel Spaß. Dafür sorgte die Berufliche Bildung, die das Programm sehr abwechslungsreich und mit sehr viel Originalität gestaltete. Der Schwerpunkt in dieser Woche lag sicherlich auf der Zusammenarbeit und Koordination im Team. Mit verschiedenen mehr oder weniger kniffligen Aufgaben übte man, sich im Team zu organisieren. So wurde schnell klar, wie sich gelungene Teamarbeit auf einen reibungslosen und funktionierenden Ablauf auswirkt. Aber nicht nur unsere Organisation wurde im Team verbessert, vielmehr hat sich unser Teamgeist gestärkt. Nach dieser Woche waren wir keine 60 fremde Auszubildenden mehr, sondern eine Gemeinschaft, und wir waren sehr traurig, dass diese Woche so schnell vorbei gegangen war.
Hausinterne Schulungen
Um nicht direkt nach der Einführungswoche unvorbereitet in der Geschäftsstelle anzukommen wurde man in den Schulungen von den Mitarbeitern im Hause über die täglichen Aufgaben in der Geschäftsstelle informiert. Anders als in der Schule war es keine Lehrer-Schüler-Beziehung, sondern ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis. Im Verlaufe der Ausbildung folgten weitere Seminare, die ebenso von den Mitarbeitern aus der Geschäftsstelle gehalten wurden. Dadurch bot sich für uns Auszubildenden die Möglichkeit, bei Fragen die Berater persönlich anzusprechen. Zusätzlich erhalten wir Unterstützung von der Beruflichen Bildung, auf die wir mit Problemen oder auch Anregungen aller Art zugehen können.
Die Praxis auf der Geschäftsstelle
Nach der Einführungswoche und den Schulungen geht's auf die erste Geschäftsstelle. Da ich anfangs die Geschäftsstelle und die Arbeitsabläufe nicht kannte, hatte ich einen persönlichen Ansprechpartner, an den ich mich bei Fragen wenden konnte. Aber auch die anderen Mitarbeiter gaben einem Tipps und Hinweise, so dass ich mich nicht mit meinem Problem allein gelassen fühlte. Das erleichterte mir die Integration ins Team, so dass ich mich in kürzester Zeit als Teammitglied ernst genommen gefühlt habe.
Durch den flexiblen Wechsel in den Geschäftsstellen lernt man sehr viele unterschiedliche Menschen kennen, was sehr viel Spaß bereitet und sich dementsprechend positiv auf das Arbeitsklima auswirkt.
Die Theorie in der Berufsschule
Die Berufsschulzeit bedeutet auch Teamarbeit: Hilfe und Unterstützung sind an der Tagesordnung. Dabei sind die Lehrinhalte in der Berufschule nicht nur theoretisch, sondern beziehen sich immer auf die Praxis. Die in der Berufschule vermittelten Inhalte wendet man in der Geschäftsstelle an, wodurch das Lernen leichter fällt.
Erfahrungsbericht von Katharina Stenske, Ausbildungsjahr 2008